Sind Batteriespeicher die Lösung für die Energiewende?

Der schwedische Energiexperte Staffan Reveman rechnet konservativ nur mit dem Sommerschnitt (50 GW):

  • Ausgangslage & Strombedarf:
    • Sommerdurchschnitt: ~50 GW, Winter: ~60 GW, Spitze: ~80 GW
  • Szenario 1: 12-Stunden-Puffer:
    • Benötigte Kapazität: 600 GWh
    • Das 24-Fache der heutigen Gesamtkapazität
    • Gewicht einer solchen Batterie: mind. 3 Millionen Tonnen (bei 5 kg/kWh)
  • Szenario 2: Dunkelflaute im Winter (10 Tage):
    • Benötigte Kapazität: 12.000 GWh
    • Das wäre das 470-Fache der heutigen Batteriekapazität bzw. das 2.800-Fache der heutigen Großbatterien
    • Gewicht: mind. 60 Millionen Tonnen
  • Problem: Produktionskapazität:
    • Derzeit gehen nur 6–6,5 GWh/Jahr neu ans Netz in Deutschland
    • Eine Großfabrik wie CATLs Werk in Thüringen produziert ~14 GWh/Jahr
    • Hochrechnung: Die 12-Stunden-Batterie bräuchte 43 Jahre Produktionszeit, die Großbatterie 857 Jahre – bei nur einer solchen Fabrik
  • Problem: Begrenzte Lebensdauer
    • Batterien halten nur 10–15 Jahre (Kapazitätsverlust wie beim Handyakku)
    • Nach 25–30 Jahren müsste der gesamte Aufbau von vorn beginnen
    • Für dauerhaften Betrieb der 12.000 GWh-Batterie wären bei 15 Jahren Nutzungsdauer 57 solcher Großfabriken nötig – gleichzeitig

Von den ursprünglich über 40 angekündigten europäischen Gigafabriken sind viele gestoppt, verschoben oder geschrumpft – und selbst die realistisch geplante Gesamtkapazität reicht nicht ansatzweise für den von Reveman berechneten Speicherbedarf.

Ob es irgendwann jemandem auffällt, wie bescheuert und unrealistisch das alles ist??

Quelle: EpochTimes