
- Die EU-Kommission schließt Projekte mit Wechselrichtern aus Hochrisikoländern wie bspw. China von EU-Fördergeldern aus.
- Die Entscheidung fiel ohne öffentliche Pressemitteilung und wurde bewusst diskret gehalten. Laufende Projekte müssen bis Anfang Mai gemeldet werden, Bauteile sollen nach Möglichkeit noch ausgetauscht werden.
- Wechselrichter sind dauerhaft mit dem Internet verbunden, um Updates zu empfangen – das schafft ein Einfallstor für Hacker. Ein koordinierter Angriff könnte hunderttausende Geräte gleichzeitig abschalten und die Netzfrequenz gefährlich absenken, wie 2025 auf der iberischen Halbinsel.
- Im Extremfall: flächendeckender Blackout in Europa
- Hauptsächlich betroffen von sind die chinesischen Marktführer Huawei und Sungrow, die in Europa zusammen einen Marktanteil von 55% haben. Im Utility-Scale-Segment – also bei großen Solarparks – dürfte der chinesische Anteil sogar bei 60–70 % liegen, möglicherweise sogar noch höher.
- Ebenso Großprojekte und institutionelle Investoren.
- Für Balkonkraftwerk-Besitzer gibt es aktuell noch keine Austauschpflicht.
Quelle: Inside Digital