Landkreis Karlsruhe: Kommunen steigen aus Geothermie Projekt aus

Ursprünglich schienen 40 MW Geothermie Leistung an den beiden Standorten möglich – nach den Bohrungen wollte man dann nur 10-20 bzw 20-25 MW zusagen.

Damit ist das Wärmenetz passé – ausser Spesen nichts gewesen..

Da Geothermie-Bohrungen aber erhebliche Risiken birgen, sollte man wohl froh sein, nur (Steuer-)geld verloren zu haben. Fehlgeschlagene Versuche mit Grundwasser- oder Gebäudeschäden werden von den Versicherern i.d.R. ausgeschlossen.

Beispiele:
  • Staufen im Breisgau: 2007 oberflächennahe Geothermieanlage zur Wärmeversorgung eines Rathauses. Versehentliches Anbohren anhydritführende Gesteinsschichten, die sich bei Wasserkontakt in Gips verwandeln und ausdehnen. Der Untergrund hob sich, zahlreiche Wohnhäuser rissen auf, Böden wölbten sich, ganze Straßenzüge wurden instabil. Mehr als 270 Gebäude sind bis heute betroffen.
  • Brühl bei Mannheim: Seismische Aktivitäten
  • Landau: Thermalwasseraustritt bei defektem Bohrloch, wodurch salzhaltige und teils metallbelastete Flüssigkeiten in die oberen Schichten gelangten.

Quelle: Blackout News