„Informationsveranstaltung“ zur Windenergie in Wirges

Quelle: Naturschutzinitiative e.V.

Heftige Debatte um möglichen Windpark „Drei Eichen“

Quelle: Westerwälder Zeitung

Kommentar:

Die lokalen Politiker täten gut daran, sich die Situation genau anzusehen:

  • Ein nicht unerheblicher Teil der „regierten“ Bevölkerung scheint offensichtlich das Windindustrie Projekt im heimischen Wald und FFH Gebiet abzulehnen.
  • Die finanziellen Vorteile schrumpfen: Konnte man 2023 und 2024 noch mit stabilen 7,3 ct/kWh Zuschlägen rechnen, fielen diese bis November 2025 kontinuierlich bis auf 6,06 ct/kWh. Für 2026 werden Zuschlagswerte von 5,5 ct/kWh und weniger erwartet. Dies entspräche einem Erlösverfall von rund 25% gegenüber 2024 und wird auch Einfluß haben auf die zu erwartenden Pachtpreise: Wird die Pacht prozentual an den Ertrag gebunden, müssen die Gemeinden mit sinkenden Pachteinnahmen rechnen. Hohe Pachten zerstören die Wirtschaftlichkeit eines Windindustrieprojekts, da die Erlöse sinken. Wieviel gibt es da wirklich zu verdienen? Was wenn es schief geht – machmal tun sich auch ungeahnte Löcher auf, wie aktuell in Karlsruhe?
  • Inwieweit regionale Unternehmen Aufträge bekommen, sollten die Politiker näher erläutern: Die Rotorblätter, Türme und Getriebe werden ganz sicher nicht in Wirges, Helferskirchen oder Ötzingen gefertigt. Für Wartung, Pflege und Betrieb braucht es spezialisierte Unternehmen. Allenfalls die Feuerwehr bekommt zu tun, wenn eine Maschine abfackelt, womöglich im Sommer den Wald auch noch gleich mit in Brand setzt.
  • Die US Umweltbehörde EPA hat vor 10 Tagen das CO2 vom Verdacht des Gesundheits- und Umweltrisikos freigesprochen. Die EU ist damit weltweit der einzige Block, der noch amtlich an der „Klimapolitik“ festhält – diese meisten Länder waren sowieso nie dabei. Wie lange werden die EU Bürger noch die wirtschaftlichen Repressalien hinnehmen (CO2 Steuern, Zerstörung funktionierender Kraftwerksinfrastruktur, hohe Subventionen für volatile Stromerzeuger, die kaum liefern), die mit dem Märchen verbunden sind? Wie lange werden sie diese mit dem aktuellen wirtschaftlichen Abwärtstrend bezahlen können?
  • Die Ortsbürgermeister sollten sich genau überlegen, ob man von einem sterbenden Pferd nicht besser absteigt, bevor man mit ihm tot zu Boden geht!