Wie lange noch, bis die BayWa r.e. die Rechnungen für den Bau der Windindustrieanlagen auf der Haiderbachhöhe nicht mehr zahlen kann? Und was ist mit den Pachtverträgen? Gelder für den Rückbau können für die Haiderbachhöhe bislang keine angespart worden sein, es wird nur Bürgschaften geben.

Der Sanierungsplan der BayWa wankt, die Energietochter BayWa r.e. ist zum geforderten Preis von 1,7 Milliarden nämlich nicht verkäuflich.
Der Grund: US Präsident Trump hat die fetten Fördergelder gestoppt und auch für andere Märkte wie Deutschland sieht die Zukunft nicht mehr rosig aus. Denn ohne Subventionen rechnet sich das Ganze nicht, wie Stefan Spiegelsperger hier vorrechnet:

Quellen: Börse Express, Kapitalmarktexperten
Basierend auf der Lage des Unternehmens sind mehrere Szenarien denkbar:
- Bauverzögerungen oder -stopp: Wenn BayWa r.e. in Liquiditätsprobleme gerät, können Zahlungen an Subunternehmer, Lieferanten oder Hersteller ins Stocken geraten. Windturbinenhersteller wie Vestas oder Nordex liefern in der Regel nur gegen gesicherte Zahlungen – bleiben diese aus, stoppt die Lieferkette.
- Insolvenzrisiko der Projektgesellschaft: Windparks werden meist in separaten Projektgesellschaften (SPVs) errichtet. Entscheidend ist, ob diese Gesellschaft finanziell vom Mutterkonzern abgeschirmt ist oder nicht. Ist sie es nicht, kann eine Insolvenz der Mutter die Projektgesellschaft mitreißen.
- Wechsel des Eigentümers/Betreibers: Wird BayWa r.e. verkauft oder restrukturiert, kann der Windpark an einen neuen Eigentümer übergehen – mit allen Unsicherheiten bezüglich Vertragskonditionen, Ansprechpartnern und Weiterführung des Projekts.
- Probleme mit Finanzierungsbanken: Projektfinanzierungen laufen oft über Bankkredite, die an bestimmte Bedingungen (Covenants) geknüpft sind. Gerät BayWa r.e. in Schieflage, könnten Banken diese Covenants als verletzt sehen und Kredite fällig stellen.