CDU und SPD Spitzenkandidaten zur Windindustrie im Westerwald

Kommentar:

Die Überzeugungen von Herrn Schweitzer bzgl. Klimarettung durch Waldzerstörung und Umwandlung zu Industrieparks scheint vollkommen unerschütterlich: Er glaubt offensichtlich an die globale Erderhitzung und meint, dass der Wald geschützt wird, indem man ihn für Industrieanlagen rodet und dabei den Waldboden langfristig verdichtet. Desweiteren scheint er davon überzeugt zu sein, dass die sogenannte Energiewende ungebrochen in derselben Art – tatsächlich noch vehementer als bislang – weiterzuführen ist. Dass über die geschaffenen Regelwerke für die Genehmigungsbehörden der flächenverzehrende Bau von Windindustriegebieten über ALLE Schutzgüter gestellt wurde und damit alle Warnungen von Natur-, Wasserschutz- und anderen Behörden von den genannten Genehmigungsbehörden komplett ignoriert werden (müssen), scheint ihm unbekannt zu sein. Ebenfalls unbekannt ist offenbar, dass die Modelle zur Schallmodellierung nicht im geringsten geeignet sind, die Schallemissionen 300 m hoher Windkraftwerke in ihrer Wirkung zu beurteilen.

Inzwischen werden Windindustrieanlagen in unsere Naturparks und Trinkwasserschutzgebiete hinein gebaut – aktuelle Planungen gibt es für die Naturparks Rhein-Westerwald und Rheinland-Nassau. Jede Anhöhe in unserer Region wird derzeit beplant oder bereits bebaut – mit mehr als 60 Anlagen in Eiffelturm-Höhe!

Herr Schnieder bleibt allgemein, scheint aber immerhin erkannt zu haben, dass Natur- und Kulturlandschaften bewahrenswert und wertvoll sind. Allerdings hält auch er sich alles offen und möchte ebenfalls das Klima retten.

Dass die EU der einzige Block weltweit ist, der am sogenannten Klimaschutz festhält und meint, durch Wirtschafts- und Wohlstandszerstörung die Welt retten zu können, ist an beiden Landespolitikern offenbar vorbei gegangen.

Die Waldbesitzer sind vielerorts übrigens entweder Landes- oder Staatsforsten sowie „Royals“, denen der Holzertrag der bewirtschafteten Forstflächen nicht ausreicht. Profiteure sind somit nicht die lokalen Bevölkerungen – die tragen nur die Lasten!

Planungen für Dierdorf, Kleinmaischeid, Sessenhausen, Quelle: Abo Energy
Planungen für Bad Hönningen, Quelle: Süwag
Planungen für den Kreis Neuwied, Quelle: EEN
Planungen für die Haiderbachhöhe bei Ransbach-Baumbach, Quelle: BayWa
Planungen für die Lahnhöhen, Quelle: https://buendnis-kulturlandschaft.de/
Planungen für Helferskirchen u.U., Quelle: EVM