Stefan Spiegelsperger/Outdoor Chiemgau warnt vor dieser Situation bereits seit Jahren.
Dass die Netze durch Photovoltaik, Windindustrie, E-Autos, Wärmepumpen etc. inzwischen überlastet sind, war vorhersagbar und sollte wirklich niemanden überraschen.

- Ein Unternehmer in Baden-Württemberg möchte seine Tankstellen an der A5 um 10-15 LKW-Ladesäulen erweitern.
- Von 4 gestellten Netzanschlußanträgen wurden bislang 3 abgelehnt. Erst nach Presseberichten erklärt der Netzbetreiber in BW, dass die Ursache für die Ablehnungen ein Netzengpass sei:
- Für 8 MW: abgelehnt nach 3 Monaten, ohne Begründung
- Für 4 Säulen a 1 MW: abgelehnt
- Für nur 2 Säulen: abgelehnt
- Aktuell: Antrag für nur noch 1 Ladesäule, Antwort steht aus
- Der Bedarf laut Studie des Verkehrministeriums Baden-Württemberg läge bei 13000 öffentlichen Ladepunkten für E-LKW bis 2035 mit besonders hohem Bedarf entlang der Autobahnen.
- Als Grund für den Netzengpaß nennt Netze BW den erhöhten Strombedarf durch E-Mobilität, Wärmepumpen und KI-Rechenzentren. Neue Leitungen/Umspannwerke brauchen mehrjährige Planungs- und Bauzeit
- EnBW-Vorstand Dirk Güsewell bezeignet das Netz in BW laut einem Artikel aus der Stuttgarter Zeitung vom Mai 2026 als „am Limit“. In manchen Regionen übersteigen Anschlusswünsche bereits die Hälfte der vorhandenen Kapazität. Rien ne va plus.
Quelle: Tagesschau